Fragen & Antworten

Wir beantworten Ihre Fragen!

Kräfte bündeln, regionale Nähe wahren und technische Innovationen gemeinsam vorantreiben – das ist das Ziel unserer neuen Bank. Wir möchten aber auch, dass Sie uns künftig noch so wahrnehmen, wie Sie uns kennen: nah, persönlich und bodenständig.

Daher haben wir auf dieser Seite die wichtigsten Fragen und Antworten zur geplanten Fusion für Sie zusammengestellt.

Sie haben eine Frage, die hier noch nicht beantwortet ist? Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an.


Warum soll fusioniert werden?

Die langandauernde Niedrigzinspolitik der EZB, das durch die fortschreitende Digitalisierung sich verändernde Kundenverhalten und die immer weiter zunehmenden Anforderungen und Kosten für Regulatorik lassen sich unzweifelhaft in einer größeren Bank besser und auch kostengünstiger bewerkstelligen. Viele Arbeiten, die jetzt jede Bank einzeln macht, brauchen zukünftig nur einmal erledigt werden, wie zum Beispiel das Erstellen des Jahresabschlusses, die Erstellung der Organisationsanweisungen, viele umfangreiche Prüfungen, Meldungen an die Bankenaufsicht. Dies erspart auf Dauer Kosten. Viele Arbeiten können auch gemeinsam effizienter erledigt werden.

Warum soll jetzt fusioniert werden und nicht erst in einigen Jahren?

Beide Banken sind kerngesund, verfolgen seit Jahren die gleiche Strategie und sind in ihren Geschäftsgebieten sehr erfolgreich. Viele andere Beispiele zeigen, dass es immer gut ist, zu fusionieren, wenn ein Unternehmen gut aufgestellt ist.

Nur dann kann man den Fusionsprozess mitgestalten und seine Vorstellungen und Erwartungen mit einbringen. Daher ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Fusion aus der Stärke heraus.

Wer wird übernehmende Bank und wo wird der Hauptsitz sein?

Die Spar- und Darlehnskasse ist um einiges größer in Bezug auf Anzahl der Kunden, Konten und des bilanziellen Anlagevermögens. Dadurch, dass die Spar- und Darlehnskasse übernehmende Bank wird, sparen die beiden Banken einen sechsstelligen Betrag beim Rechenzentrum und bei der Grunderwerbssteuer. Der Hauptsitz wird in Friesoythe sein.

Welchen Namen trägt die neue Bank?

Mit Aufgabe der Filiale der Volksbank Friesoythe, Zweigniederlassung der Volksbank Oldenburg, haben wir die Namensrechte „Volksbank“ von der Volksbank Oldenburg erworben. Der seit vielen Jahren bestehende Wunsch der Namensänderung in „Volksbank eG“ kann nun realisiert werden. Dies entspricht auch einer Empfehlung des Bundesverbandes der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) im Sinne der Strategie „Ein Markt – eine Bank“. Der juristische Name der neuen Bank lautet daher „Volksbank eG“. Der Sitz des Unternehmens bleibt weiterhin in Friesoythe. Als Zusatz werden die Namen der drei selbstständigen politischen Gemeinden (Barßel, Bösel, Friesoythe) im Firmenlogo enthalten sein. So ist auch im neuen Namen eine höchstmögliche Identifikation aller Kunden und Mitglieder mit dem Wohnort und der Region gewährleistet.    

Wie wird der Aufsichtsrat der neuen Bank besetzt?

Alle fünf Aufsichtsräte der Spar- und Darlehnskasse eG, Friesoythe

  • Georg Glup,
  • Thomas von Garrel,
  • Josef Thienel,
  • Stefan Bahlmann und
  • Johannes Behnen

und die drei Aufsichtsräte der Volksbank Bösel eG

  • Dr. Ewald Oltmann,
  • Rainer Geese,
  • Thomas Hülskamp

bilden den Aufsichtsrat der neuen Bank. Zum Aufsichtsratsvorsitzenden soll Dr. Ewald Oltmann von der Volksbank Bösel eG und zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden soll Georg Glup von der Spar- und Darlehnskasse eG gewählt werden. 

Wie setzt sich der neue Vorstand zusammen?

Stefan Awick und Andreas Frye von der Volksbank Bösel eG sowie Nikolaus Hüls und Johannes Wilke von der Spar- und Darlehnskasse eG, Friesoythe bilden den Vorstand. Altersbedingt wird zum 31. Dezember 2021 Johannes Wilke aus dem Vorstand ausscheiden. Eine Nachbesetzung ist nicht vorgesehen. Ab dem 1. Januar 2022 bilden dann Stefan Awick, Andreas Frye und Nikolaus Hüls den Vorstand. Anzumerken gilt es, dass sich die Vorstände schon seit vielen Jahren aus vielen gemeinsamen Projekten, aber auch gemeinsamen Seminarbesuchen kennen und schon sehr vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Wo wird der neue Vorstand seinen Arbeitsplatz haben?

Für unsere neue Bank soll weiterhin die Schnelligkeit von Entscheidungen ein sehr wichtiger Punkt in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden sein. Dies haben in der Vergangenheit die Kunden sowohl in Friesoythe und auch in Bösel sehr geschätzt. Damit dies weiterhin der Fall bleibt, werden alle Vorstände von Friesoythe aus arbeiten. Damit ist gewährleistet, dass wichtige Entscheidungen täglich getroffen werden können.

Was passiert mit den Bankstellen?

Alle Bankstellen bleiben bestehen. Da es keine überlappenden Geschäftsgebiete gibt, ist eine Zusammenlegung oder Schließung von Bankstellen nicht erforderlich und nicht geplant.

Werden die Mitarbeiter übernommen?

Alle Mitarbeiter werden übernommen. Einige Mitarbeiter werden im Rahmen der Zusammenlegung von Abteilungen die Bankstelle wechseln. So werden Mitarbeiter, die jetzt in Friesoythe arbeiten, zukünftig in Bösel arbeiten. Umgekehrt werden auch Mitarbeiter von der Bankstelle Bösel in die Bankstelle nach Friesoythe wechseln. Damit ist eine weiterhin gute Ausnutzung der bestehenden Räumlichkeiten sichergestellt.

Bekommen die Kunden neue Ansprechpartner?

Alle Privatkundenberater und Baufinanzierungsberater bleiben an ihrem bisherigen Standort. Daher behalten mindestens 95 % der Kunden ihren bewährten und bekannten Ansprechpartner. Für diese Kunden ändert sich nichts. Auf Grund der neuen Größe der Bank können sich einige Kundenberater auf bestimmte Themenfelder spezialisieren, z.B. Wertpapiergeschäft oder Erneuerbare Energien. Unsere Kunden werden dann von dieser Expertise in Form einer noch besseren Beratung profitieren.

Wie viele Mitarbeiter und Kunden hat die neue Bank?

In der neuen Bank werden insgesamt ca. 100 Mitarbeiter für die Beratung und Betreuung der insgesamt dann 25.000 Kunden, wovon gleichzeitig 13.000 Kunden auch Mitglied sind, arbeiten.

Wichtiger Hinweis!

Bitte beachten Sie, dass Betrüger Bankfusionen regelmäßig zum Anlass nehmen, um an persönliche Daten der Bankkunden zu gelangen. Unsere Mitarbeiter rufen Sie niemals an und fordern Sie auf, persönliche Daten, PIN oder TAN am Telefon preiszugeben.


Beachten Sie dazu auch die Sicherheitshinweise zum Schutz vor Phishing und Trojanern auf unserer Homepage.