Neue Tafel und Bilderausstellung erinnern an Friesoyther Münzfund

„Schatz“ wurde vor der Spadaka vergraben

Egal wer vor rund 800 Jahren die 307 Silbermünzen in der Friesoyther Stadtmitte vergraben hatte, er konnte bestimmt nicht ahnen, dass sich acht Jahrhunderte später mehr als 500 Kinder intensiv Gedanken über diesen Schatz machen würden. Doch so war es Mitte Juni diesen Jahres, als der Aktionskreis „Wir gestalten unsere Stadt“ und die Spar- und Darlehnskasse Friesoythe im Rahmen von „Ab in die Mitte“ alle Friesoyther Grundschüler zu einem besonderen Projekt einluden. Wie berichtet konnten die Mädchen und Jungen Münzen prägen, Bilder über den Münzfund malen und fantasievolle Geschichten darüber schreiben, wer wohl den Schatz vergraben hatte. Stadtschmied Alfred Bullermann war einen Vormittag pausenlos damit beschäftigt, Münzen zu prägen, die dann als Schatz – unter Glas – vor der Spadaka vergraben wurden.

Der Aktionskreis mit Dorothea Kuhlmann-Arends, Roswitha Krause, Christa Beermann, Ria Lübbers und Inge Gamers an der Spitze war begeistert vom Erfolg dieses Projektes, das jetzt kurz vor dem Abschluss steht. Am Montag präsentierte der Aktionskreis gemeinsam mit Bürgermeister Johann Wimberg, den Bank-Vorständen Nikolaus Hüls und Johannes Wilke sowie Alfred Bullermann eine Info-Tafel, die direkt über dem Schatz angebracht wurde. Zudem startete in der Spadaka eine Ausstellung, in der rund 40 Bilder und Geschichten zum Münzfund zu sehen sind. Zwei Wochen lang bleiben die Werke im Schalterraum hängen. Am 2. Oktober werden dann die besten Bilder prämiert.