Zuschuss für Wasserschnecke

Mühlenverein freut sich über Spende

Mehrere tausend Euro kostete die Reperatur der kaputten Wasserschnecke an der Alten Wassermühle. Geld, das der Mühlenverein eigentlich nicht hat. Vorstandsvorsitzender Franz Kröger war deshalb unter die Spendensammler gegangen - mit Erfolg.

Die Spadaka Friesoythe machte aus den Reinerträgen ihrer Gewinnspar-Aktion 2000 Euro locker und half dem Verein so ein gutes Stück weiter. "Wir finden es toll, dass die Schnecke wieder läuft und Strom produziert", sagte Spadaka-Vorstand Johannes Wilke, der den Schheck zusammen mit Marktbereichsleiter Lars Dominik überreichte. "Jetzt kann man wieder sehen, wie heute Strom aus regenerativen Energien produziert wird. Und mit dem alten Wasserrad direkt daneben erkennt man auch, wie sich die Nutzung des Wassers im Laufe der zeit geändert hat.

"Für uns ist die Spende ein ganz wichtiger Teil zur Finanzierung der Sanierungsarbeiten", betont Franz Kröger. Über ein Jahr lang war die Wasserschnecke still gestanden. Zusätzlich zu den Reperaturkosten musste der Verein deshalb auch auf die Einnahmen aus der Stromproduktion verzichten. Die Wasserschnecke produziert zehn bis 15 Kilowattstunden - rund zehnmal so viel wie das direkt daneben laufende alte Wasserrad.

 

Text: Heiner Stix (Münsterländische Tageszeitung)

v.l.: Lars Dominik, Franz Kröger und Johannes Wilke.