Scheckübergabe SV Hansa Friesoythe e.V.

Hansa renoviert in der Winterpause

Sportlich läuft es bei Hansa Friesoythes Fußballern. In der Männer-Bezirksliga belegt die Mannschaft von der Thüler Straße zur Winterpause den ersten Platz und arbeitet an der Rückkehr in die Landesliga. Der Wiederaufstieg könnte dann unter anderem in kernsanierten Umkleideräumen gefeiert werden.

Für die Sanierung der zwei Kabinen und des Duschbereichs, die im alten Gebäude des Vereinsheims angegliedert sind, erhielt der Club am Montagvormittag 5000 Euro von der Spar- und Darlehnskasse eG und der Spadaka Stiftung. Bei einer Gesamtsumme von 165 000 Euro muss der Friesoyther Verein 50 000 Euro als Eigenanteil berappen.

Die deutlichen Alterserscheinungen der sanitären Anlagen – besonders bei Fliesen und Vertäfelung – lassen sich nicht wegdiskutieren. „Da ist uralter Schimmel“, berichtet Vorstandsmitglied Carola Reiners.

Darüber hinaus sollen im Hansa-Vereinsheim beide Toiletten erneuert werden. Dazu wird das Frauen-WC behindertengerecht mit einer breiteren Tür ausgestattet.

„Wir hoffen auf ein Ende der Arbeiten nach der Winterpause“, sagt Carola Reiners. Sollte das Zeitziel nicht erreicht werden, müsse man im Verein enger zusammenrücken. Der SV Hansa hofft aber, dass sich die Arbeiten nicht weiter verzögern.

Die Spendensumme setzt sich aus finanziellen Mitteln der Spadaka mit 3000 Euro und dem Reinerlös der Lotterie „Gewinnsparen“ mit 2000 Euro zusammen. Die Spadaka-Spendenschecks überreichten Vorstand Johannes Wilke, Marktbereichsleiter Lars Dominik und Kuratoriumsmitglied Georg Litmathe an Carola Reiners und Jugendfußball-Obmann Michael Menzen vom SV Hansa.

Derzeit hoffen die Hanseaten, dass ihnen weitere dem Verein „wohlgesonnene“ Friesoyther bei der Sanierungen finanziell unter die Arme greifen. „Es ist schade, dass man bei ehrenamtlichen Tätigkeiten so aufs Geld schauen muss“, bedauert Reiners.

 

Text und Bild: Niklas Grönitz (Nordwest-Zeitung)

v.l. Georg Litmathe, Michael Menzen, Johannes Wilke, Carola Reiners und Lars Dominik.